Die Neuauflage des Internationalen Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden ist mehr als nur eine Hommage an den historischen Motorsport.
Der Reingewinn der Veranstaltung kommt der Lebenshilfe Berchtesgaden zugute.
Der Reingewinn der Veranstaltung kommt der Lebenshilfe Berchtesgaden zugute.

Der Benefizgedanke

Das Roßfeldrennen ist eine Benefizveranstaltung. Jeder Besucher und jeder Teilnehmer erlebt nicht nur ein unvergessliches Wochenende, sondern unterstützt darüber hinaus auch eine Behinderteneinrichtung im Berchtesgadener Land.

Das Organisationsteam und alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Deswegen kommt der komplette Reinerlös des Internationalen Edelweiß-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden Menschen mit Behinderung zu Gute, die im Wohnheim Berchtegaden eine neue Heimat gefunden haben.

Denn mit diesem Event wollen wir nicht nur den Motorsport zelebrieren, sondern auch die Inklusion und die Teilhabe leben. Umso mehr freut es uns, mit Walter Röhrl einen Botschafter gefunden zu haben, der unser Unterfangen vorbehaltlos unterstützt.

Walter Röhrl mit dem San Remo Porsche 911 nach dem Zieleinlauf beim Edelweiß-Bergpreis 2015.
Walter Röhrl mit dem San Remo Porsche 911 nach dem Zieleinlauf beim Edelweiß-Bergpreis 2015.

Helfen Sie uns helfen!

Einer Veranstaltung dieser Größenordnung wohnt ein gewaltiger Aufwand inne. Und dafür braucht man Geld. Wir freuen uns deswegen über über jegliche Unterstützung, Zuwendung und Spende. Damit der Internationale Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden am Leben bleibt und wir jedes Jahr auf’s Neue sowohl den Motorsport als auch die Menschlichkeit feiern und fördern können.

Spenden bitte an:

Edelweiß Classic Stiftungs-GmbH
Sparkasse Berchtesgadener Land
Kontonummer 20211454
BLZ: 71050000
IBAN: DE65710500000020211454
BIC: BYLADEM1BGL

Vermerken Sie bitte auch Ihre Adresse bei der Überweisung, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zuschicken können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

24.09.–26.09.2021

Freitag, 24.09.2021

12:00 bis 19:00 Uhr Willkommensfeier mit Fahrzeugabnahme und -präsentation in der Fußgängerzone von Berchtesgaden.
Anschließend Überstellung in das Fahrerlager
ab 20:00 Uhr Eröffnungsabend mit Fahrerbesprechung im Hotel Edelweiss

Samstag, 25.09.2021

08:30 Uhr Abfahrt der Oldtimerbusse vom Hotel Edelweiss zum Fahrerlager
09:00 Uhr Erste Shuttlefahrten der Oldtimerbusse über die Strecke
10:00 Uhr Start zum Besichtigungslauf im ½-Minutentakt
11:30 Uhr Pause mit Rückführung und Shuttlefahrten der Oldtimerbusse
12:30 Uhr Start zum ersten Demonstrationslauf im ½-Minutentakt
14:00 Uhr Pause mit Rückführung und letzte Shuttlefahrten der Oldtimerbusse
15:00 Uhr Start zum zweiten Demonstrationslauf im ½-Minutentakt
16:30 Uhr Letzte Rückführung über die Strecke
20:00 Uhr Fahrerabend im historischen Gasthof zum Neuhaus

Sonntag, 26.09.2021

08:30 Uhr Abfahrt der Oldtimerbusse vom Hotel Edelweiss zum Fahrerlager
09:00 Uhr Erste Shuttlefahrten der Oldtimerbusse
10:00 Uhr Start zum Besichtigungslauf im ½-Minutentakt.
11:30 Uhr Pause mit Rückführung und Shuttlefahrten der Oldtimerbusse.
12:30 Uhr Start zum dritten Demonstrationslauf im ½-Minutentakt
14:00 Uhr Pause mit Rückführung und letzte Shuttlefahrten der Oldtimerbusse
15:00 Uhr Start zum vierten Demonstrationslauf im ½-Minutentakt
16:30 Uhr Letzte Rückführung über die Strecke.
20:00 Uhr Siegerehrung im Kurhaus Berchtesgaden.
Panoramaplan Internationaler Edelweiß-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden
Panoramaplan Internationaler Edelweiß-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden

Legende

  1. Start
  2. Ziel
  3. Fahrerlager I
    ca. 100 Rennfahrzeuge aller Epochen, Servicefahrzeuge, Renntransporter, Verpflegungsstationen, Renn- und Pressebüro, Autogrammpunkt, Legenden-Treff, Behinderten-WC, etc.
  4. Fahrerlager II
    50 Rennfahrzeuge aller Epochen, Verpflegungsstation
  5. Fahrerlager III
    Oldtimer-Ausstellung, Gaststätte
  6. Enzianhütte
    Zuschauerpunkt
  7. Kehre
    Zuschauerpunkt
  8. Bahnhof Berchtesgaden
Stilisierter Plan der Rennstrecke
Stilisierter Plan der Rennstrecke

Daten

  • Streckenlänge: 6 Kilomter
  • Höhenunterschied: 700 Meter
  • Mittlere Steigung: 9 Prozent
  • Maximale Steigung: 13 Prozent
Luftaufnahme von Berchtesgaden-Süd. Quelle: wikipedia.de/Tilman AB
Luftaufnahme von Berchtesgaden-Süd. Quelle: wikipedia.de/Tilman AB

Sie erreichen den Bahnhof Berchtesgaden und können dort in die Zubringerbusse der RVO einsteigen. Eintrittskarten (sofern noch nicht vorhanden) lösen Sie bei der Ankunft im Fahrerlager.

Jeder RVO-Bus kann auch einen Rollstuhlfahrer befördern.

Sie können bei der Auffahrt Unterau Richtung Oberau/Roßfeld fahren und erreichen über die Mautstelle Nord die Parkplätze am Roßfeld. Wenn diese Kapazitäten erschöpft sind, stehen noch Parkplätze in der Oberau zur Verfügung. Von diesen Parkplätzen können Sie entweder zu Fuß den Zielbereich am Ahornkaser erreichen oder die Bus-Ringlinie benutzen. Diese Busse bringen Sie in das Fahrerlager und an die Strecke zu den Zuschauerpunkten. Parkgebühr pro Tag: € 2,00.

Bitte beachten Sie, dass KEINE Zubringerbusse entlang der B305 Richtung Roßfeld fahren!

In den RVO-Bussen kann jeweils ein Rollstuhlfahrer mitfahren.

Die Oldtimerbusse fahren vom Fahrerlager aus über die Strecke und Sie können bei den Zuschauerpunkten aus- und zusteigen, bzw. die anderen Haltestellen an der Roßfeld-Panoramastraße erreichen. Einer dieser Busse kann auch Rollstuhlfahrer befördern.

Die Zeiten entnehmen Sie bitte dem Programm(heft).

Die Fahrten mit den RVO- und Oldtimerbussen, der Mautanteil, der Lageplan und ein Programmheft sind im Eintrittspreis bereits enthalten.

Bergrennen galten als besondere Herausforderung an Fahrer und Material. Umso glücklicher, wer die Zielflagge sehen konnte.
Bergrennen galten als besondere Herausforderung an Fahrer und Material. Umso glücklicher, wer die Zielflagge sehen konnte.
Die Geschichte der Roßfeld-Höhenringstraße beginnt schon 1927. Damals wurde die Idee der Deutschen Alpenstraße geboren. Sie sollte die Alpen zwischen Bodensee und Königsee durch eine Straße längs des Gebirges verbinden, um den Tourismus zu fördern. Die Nationalsozialisten griffen diese Idee 1933 auf und begannen in Inzell mit dem Bau des ersten Teilabschnittes.
Die Verkleidung für die Brückenbögen wurde von italienischen Steinmetzen bearbeitet.
Die Verkleidung für die Brückenbögen wurde von italienischen Steinmetzen bearbeitet.
Die Roßfeldhöhenringstraße wurde als östlicher Abschluss geplant und sollte in der Strecke Unterau – Oberau – Roßfeld – Obersalzberg – Hinterbrand – Königssee den grandiosen Abschluss der Alpenstraße bilden. Mit dem Bau wurde 1938 begonnen, aber erst in den Jahren 1953 bis 1955 wurde das letzte Teilstück der Roßfeldhöhenringstraße vollendet.
Die Scheitelstrecke wurde 1947 fertigstellt.
Die Scheitelstrecke wurde 1947 fertigstellt.
Der Abschnitt vom Hinterbrand bis zum Königsee wurde allerdings nie verwirklicht und so endet heute die ursprünglich geplante Deutsche Alpenstraße am Parkplatz Hinterbrand. Damals, in den 50er Jahren, wurde auch der Begriff „Bundesprivatstraße“ erfunden und Mautgebühren sollten die Kosten rechtfertigen und nachträglich abdecken.
Für den Bau waren 14 Brücken, 1,6 km Stützmauern und zahlreiche Entwässerungsmaßnahmen notwendig.
Für den Bau waren 14 Brücken, 1,6 km Stützmauern und zahlreiche Entwässerungsmaßnahmen notwendig.

Die Roßfeldhöhenringstraße, heute heißt sie Roßfeld-Panoramastraße, ist ca. 16 km lang und ihre größte Steigung beträgt 13 %. Mit maximal 1.580 m ü. NN stellt sie die höchste durchgehende und ganzjährig befahrbare Straße Deutschlands dar.

Mehr auf der Rossfeld-Panoramastraße Seite.

Hans Stuck 1928 am Start zum Salzbergrennen mit dem Austro Daimler ADM.
Hans Stuck 1928 am Start zum Salzbergrennen mit dem Austro Daimler ADM.
Bereits zwischen 1925 und 1928 fanden auf der steilen Sandstrecke von Berchtesgaden zum Obersalzberg Bergrennen mit Motorrädern und Automobilen statt. Das Salzbergrennen lockte renommierte Rennfahrer nach Berchtesgaden, unvergessen ist zum Beispiel das Duell zwischen Hans Stuck und Rudolf Caracciola im Jahr 1928.
Auch Sepp Greger schreibt 1996 im Porsche Carrera 6 auf dem Roßfeld Geschichte
Auch Sepp Greger schreibt 1996 im Porsche Carrera 6 auf dem Roßfeld Geschichte
Ab 1958 war das Rennen auf der Roßfeldstraße bei Berchtesgaden ein internationaler Wettbewerb für Tourenwagen, Grand-Tourisme-Fahrzeuge und Sport- und Formel Junior-Wagen, ab 1961 wurde es als Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft gewertet. Bekannte Rennfahrer, wie Sepp Greger, Edgar Barth, Gerhard Mitter, Hans Herrmann, Rolf Stommelen und Johannes Ortner, siegten beim „Internationalen Alpen-Bergpreis Roßfeld“.
Am 8. Juni 1968 kam hier am Roßfeld der zweifache Berg-Europameister Ludovico Scarfiotti am Steuer eines Porsche 910 Bergspyder beim Training ums Leben.
Ludovico Scarfiotti am Rossfeld im Porsche 910 Bergspyder am 8. Juni 1968
Ludovico Scarfiotti am Rossfeld im Porsche 910 Bergspyder am 8. Juni 1968
Eine Besonderheit waren die Formel Junior-Rennwagen aus Berchtesgadener Produktion – leistungsstarke und zuverlässige Fahrzeuge, die durchaus ihre Liebhaber fanden.
Mit der Energiekrise kam 1973 das endgültige Aus für das Bergrennen und damit auch für eine der größten Zuschauerattraktionen in Berchtesgaden. 25 Jahre später wurde der Geist des Roßfeldrennens von Günter und Heidi Hansmann wiederbelebt und von 1998 bis 2010 fand die Roßfeld Historic statt, in deren Rahmen auch wieder das Bergrennen auf das Roßfeld – natürlich als Gleichmäßigkeitsveranstaltung – stattfand.
Formulare, Formulare … auch beim Edelweiß-Bergpreis wird alles penibel für die Nachwelt festgehalten.
Formulare, Formulare … auch beim Edelweiß-Bergpreis wird alles penibel für die Nachwelt festgehalten.

Von historischen Rennergebnissen über die Starterlisten und die Ergebnislisten finden Sie hier alles an Statistiken, was wir finden konnten.